Cybergemobbt – Emotionale Unterstützung und Selbsthilfe

Vertrauensperson einweihen

  • Beschreibung: Sprich mit jemandem, dem du vertraust – das kann ein Elternteil, ein Lehrer oder ein guter Freund sein. Auch Schulpsychologen sind eine wichtige Anlaufstelle.
  • Warum es hilft: Emotionale Unterstützung ist entscheidend, um die psychischen Auswirkungen von Cybermobbing zu bewältigen. Das Teilen deiner Gefühle kann dir dabei helfen, die Situation besser zu verarbeiten und Unterstützung zu finden.
  • Unterstützung: Nummer gegen Kummer e.V. bietet eine anonyme Beratung am Telefon (Telefonnummer: 116 111). Das Gespräch mit einer Fachperson kann dir helfen, dich weniger isoliert zu fühlen.
  • Literaturhinweis:
    • Stange, S., & Frick, U. (2019). Soziale Netzwerke und Privatsphäre: Ein Leitfaden für den sicheren Umgang. Berlin: Springer-Verlag.
    • Schneider, F., & Müller, K. (2017). Psychologische Hilfe bei Mobbing: Was Eltern und Lehrer tun können. Stuttgart: Kohlhammer.

Entlastende Aktivitäten planen

  • Beschreibung: Plane Aktivitäten, die dir guttun und dich ablenken – wie Sport, Musik oder Hobbys. Sich körperlich zu betätigen oder einer kreativen Tätigkeit nachzugehen, kann dir helfen, mit negativen Gefühlen umzugehen.
  • Warum es hilft: Sportliche Betätigung oder Hobbys helfen dabei, Stress abzubauen, und unterstützen die Produktion von Endorphinen, die das Wohlbefinden fördern. Das Gefühl der Kontrolle über die eigene Freizeit hilft zudem, Selbstwertgefühl zurückzugewinnen.
  • Unterstützung: Lokale Jugendzentren bieten häufig Freizeitaktivitäten an, die dir helfen können, von negativen Erlebnissen Abstand zu gewinnen.
  • Literaturhinweis:
    • Paus-Hasebrink, I., & Bichler, M. (2013). Digitale Medien und soziale Integration: Herausforderungen im Umgang mit sozialen Netzwerken. Wiesbaden: Springer VS.
    • Hüther, G., & Quarch, C. (2017). Rettet das Spiel! Ein Aufruf zur Entschleunigung in der digitalen Welt. München: Ullstein.

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